CHRISTIAN WIESNER

Freier Trauredner für das Münsterland, NRW und darüber hinaus

Hallo ihr Zwei, 

na, seid ihr auch so gespannt auf das Kennenlernen wie ich? Damit ihr schon vorab ein bisschen was über mich erfahrt und euch somit einen kleinen Eindruck verschaffen könnt, ob das mit uns wohl passt, erzähle ich euch doch einfach mal ein wenig über mich. Mmh… wo fängt man da an? Am besten am Anfang, denn der ist ja mitentscheidend. 

 

Geboren wurde ich 1986, in einem echt kalten Januar (ja, sowas gab es damals noch) im Schneegestöber von Bremen. Im gleichen Krankenhaus, wo schon Generation um Generation von Wiesners das Licht der Welt erblickt haben. Diese ehrenvolle Tradition der Standorttreue sollte bei mir allerdings nicht lange anhalten. Bereits mit zarten 24 Monaten wurde ich nämlich von meinen Eltern ins Rheinland verschleppt. Angeblich des Jobs wegen oder weil sich dort mehr Geld verdienen ließ, aber welches Kind interessiert sich schon für solche Argumente?! Die Heimat blieb im Herzen dennoch immer die Hansestadt, auch, weil ich dort bis heute viel Familie wohnen habe. 

 

Naja, ich habe mich als Norddeutscher im Rheinland dann doch irgendwie arrangiert, auch wenn für den Kölner ein Nordlicht schon echt exotisch ist (Für Adenauer begann nicht umsonst Sibirien bereits auf der anderen Rheinseite). Integration findet bei Kids glücklicherweise meist etwas schneller statt. Meine große Leidenschaft, der Fußball, hat mir dabei recht gut geholfen. Ihr könnt euch sicher denken, dass ich auch da meinen Wurzeln treu bin. Ich hatte aber echt keine Wahl. Bevor meine Großeltern überhaupt wussten, dass sie Großeltern sind, wusste Werder Bremen bereits, dass es mich gibt und der Mitgliedsantrag meines Vaters war auf dem Weg. Legenden besagen, es war die schnellste Anmeldung aller Zeiten. Nun…sagen wir mal, er hat zumindest nichts dem Zufall überlassen und das Grün-Weiße Gefühl auch in den Folgejahren, selbst vom Rheinland aus, stark gefördert. Danke dafür, Papa (auch wenn ich im letzten Jahr oft fluchen musste)! 

 

Aufgewachsen bin ich dann in einem kleinen Dorf, mitten auf dem Land, irgendwo zwischen Eifel und Rhein. Da bin ich mehr oder minder erfolgreich zur Schule gegangen, zum Abi hat es aber immerhin gereicht. Trotzdem war ich damals schon irgendwie mehr an anderen Dingen interessiert und vor allem der große Kommunikator. Das zeigte sich nicht nur in der Kreativität, wenn man Ausreden für nicht erledigte Hausaufgaben brauchte, sondern manches Mal auch bei genervten Lehrern, wenn ich mit ihnen diskutieren wollte. Meine Mitschüler fanden es cool und wählten mich zum Klassensprecher. Der Direktor war weniger begeistert und lud mich manchmal zu einem Glas Wasser (ab der Oberstufe gab es Kaffee) ein. Man kann es halt nicht jedem recht machen!

 

Studiert habe ich erst an der FH Köln, Informationstechnik. Klingt nicht nur langweilig, war es auch. Deshalb bin ich umgeschwenkt auf VWL an der Uni Bonn, war nicht spannender aber das habe ich durchgezogen. Gebraucht habe ich nie etwas davon, denn mein kommunikativer Weg ging nach der Schule direkt weiter in die Welt des Marketings. Von der Agentur für Telefonakquise über Texterjobs bis hin zu einer der größten Werbeagenturen der Welt habe ich von der Pike auf alles gelernt und mich später damit selbstständig gemacht. Ich rede also quasi den ganzen Tag, mittlerweile aber für meine eigene Firma. 

 

Meine Frau Julia habe ich 2015 kennengelernt. Ziemlich schnell sind wir in Mettmann bei Düsseldorf zusammengezogen und ich habe im Rheinland den Standort gewechselt. Von „Nahe Köln“ zu „Nahe Düsseldorf“. Ein ziemlicher Schritt und vergleichbar mit dem Wechsel zwischen Dortmund und Schalke. Bereut habe ich es nicht. Denn als sich Ende 2016 unsere erste Tochter auf den Weg machte, beschlossen wir die Rückkehr (für Julia zumindest) in das wunderschöne Münsterland. Und hier fühlen wir uns seitdem pudelwohl. Ich bin meiner nordischen Heimat wieder ein paar hundert Kilometer näher gekommen und mit der Geburt unserer zweiten kleinen Prinzessin am 02.02.2020 (Glück ist alles im Leben und alles im Leben ist Glück) hat sich das Bild für uns echt abgerundet. 

 

Zu den freien Trauungen bin ich gekommen, wie zu fast allem im Leben: Durch Zufall! Ein guter Freund wusste, dass ich gut reden kann, mir Familie und Liebe wichtig sind und ich auf Menschen zugehe. Da ich bis heute vermute, dass er beim Betreten der Kirche Feuer fangen würde, kam die kirchliche Trauung für ihn nicht infrage. Er fragte mich also, ich schrieb die Rede, stellte mich vor 200 Gäste und hielt die Zeremonie. Das ist jetzt schon echt lange her und seitdem gestalte ich freie Trauungen, beschäftige mich mit Vorliebe mit der Geschichte des Paares und sorge für ein humorvolles Emotionsgewitter mit romantischen Höhepunkten als Glitzersternchen auf der Torte. Erst im Bekanntenkreis, seit vielen Jahren für alle, die es möchten. 

 

Wichtig ist mir dabei vor allem: Authentizität und Ehrlichkeit. Ich bin kein Märchenerzähler oder Prediger. Ich will nicht euren örtlichen Pastor ersetzen. Ich bin aber euer perfekter Partner, wenn ihr selbst überrascht werden wollt, wenn eure Familie und Freunde mit eingebunden werden sollen und wenn ihr diesen Tag nie vergessen möchtet. Ich liebe es, zu organisieren und mich mit allen Beteiligten abzusprechen. Gut…sonst hat man als Selbstständiger auch keine Chance, von daher liegt mir das wohl im Blut! 

 

Wieso ich die freien Trauungen überhaupt mache, wenn ich doch eigentlich einen „richtigen Job“ (wobei das ja viele Menschen beim Marketing sowieso anders sehen) habe? Nun, ich habe irgendwann gemerkt, dass ich…wie soll ich das sagen, ohne, dass es doof klingt…gewisse Fähigkeiten besitze, mit denen ich euch den perfekten unvergesslichen Tag zaubern kann. Ich habe schon früh im Leben vor vielen Menschen geredet, habe eigentlich nie Bammel vor irgendetwas, kann mich auf unterschiedliche Typen gut einstellen und scheue nicht mal das Kameralicht (wie ihr im Laufe des Jahres vielleicht noch sehen werdet). Ich finde aber, dass jeder Mensch auf der Welt das Recht haben sollte, seine Liebe so auszuleben und zu feiern, wie sie oder er es gerne möchte. Und dabei helfe ich unglaublich gerne! 

 

Wenn ich euch jetzt noch mehr erzähle, wird es für euch beim Kennenlernen ja richtig langweilig. Deshalb höre ich jetzt mal auf. Meldet euch doch einfach und wir treffen uns. Ich freue mich auf euch! 

 

Euer Christian 


Ihr möchtet mich ganz unverbindlich kennenlernen? Ich freue mich auf eure Anfrage!